Wo bin ich, und wenn nein, wann dann?
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Die nächsten Marktreisen führen mich ins Ruhrgebiet.

Ratingen am Do, 12.10.2017

Moers am Fr. 13.10.2017

Essen am Sa. 14.10.2017

 

In Kempten findet alle 2 Jahre im September die "Kunstnacht Kempten" statt.

Mein Kunstnacht-Beitrag war die Darstellung unseres Planetensystems im Maßstab 1:7,7 Milliarden als Spazierweg vom      Hildegardisplatz in den Kapellenhof. Hinter der Arbeit steckt die Absicht, die Erde in den Fokus der Aufmerksamkeit und der Achtsamkeit zu rücken.
Die Erde als kostbares Juwel in dem leeren kalten Raum da draußen. Die Erde als einzigen Körper, der Leben geboren hat, was bei Weitem nicht selbstverständlich ist und daß die Erkennung von "Erdenwert" eine soziale Lernaufgabe für jeden Einzelnen ist!

  Man stelle sich vor: Ein in diesem Maßstab 1,7 mm großes Teil (die Erde) fliegt im Abstand von 19 Metern um eine hier fußballgroße Sonne durch den Raum und das nächste Sonnensystem (Alpha Centauri) ist in diesem Maßstab 5300 km entfernt, also irgendwo hinter Kabul! Und dazwischen ist Nix, außer Kälte, ein bißchen Raum und Zeit, ein paar Steinbrösel.  Alles Weitere ist dann in einem gigantischen Vielfachen weiter entfernt!
  Ist es nicht irre, welche Konflikte wir uns auf der Erde leisten mit dem Potenzial, diesen lebendigen Organismus massiv zu beschädigen?

 

Ein paar Photos der letzten Kunstnacht 2015 sehen Sie hier auf der Blog-Seite.

 

Die letzte 8. Marktrundreise, "Torikiertomatka" im Juli nach Finnland begleitete ich wieder mit dem Photoapparat hier auf der Blog-Seite und mit Text auf der DFG-Seite / Deutsch-Finnische Gesellschaft > Forum > Landesverband Bayern > Finnisch im Allgäu,  als meinen kleinen Beitrag, Europa sich selbst ein bißchen näher zu bringen!

Unter "Videos" sehen Sie einen kleinen Film "Suomalainen Mies Metsässä", der finnische Mann im Wald.

 


Ein Fragment des alten Weingartens, den wir begonnen haben freizulegen. Im total zugewachsenen Zustand waren ca. 5 Weinpflanzen zu erkennen, nach 2 Jahren Pflege sprießen jetzt 300 alte Weinstöcke! Auch verwilderten Wein kultiviere ich zur Veredelung der alten Sorten Sangiovese/Brunellone und Trebbiano auf die reblausresistente Unterlage zum Schließen der Lücken. Im ersten Versuch sind 25 von 100 neu veredelten Setzlingen erfolgreich angewachsen. Im Winter wollen wir mit dem Erdbohrer Kastanienpfähle eingraben und die Schilfkonstruktionen durch Haltedrähte ersetzen.

Nächster Markt

 

Vollmondtreffen auf dem Monte Labro. 

Da treffen sich immer ganz unterschiedliche Leute: entfernt wohnende Bekannte, Naturfreunde, Esotheriker, Sozialkontakt Suchende und auch hier eine Schamanengruppe mit Trommel! Viele bringen etwas zum freien Buffet mit!

Auf dem Weg zum Ölflascheneinkauf ein kleiner Umweg über St. Antimo, dem Kloster aus dem 13.Jahrhundert zwischen Seggiano und Montalcino, dessen Ursprünge aber schon auf Karl den Großen um 800 zurückgehen!